Follow:
Nähfreie Zone

Abnehmen mit Almased und Shred – Ein Selbstversuch

20160802_194923

Ab heute starte ich ein neues, aufregendes Projekt, was ausnahmsweise mal nichts mit Nähen zu tun hat, und dennoch möchte ich, dass ihr mich dabei begleitet. Ich möchte diesen Weg mit euch teilen, denn vielleicht könnt ihr von meinen „Erlebnissen“ profitieren oder ihr seid einfach nur neugierig. Außerdem brauche ich die nötige Motivation, denn ich möchte euch ja hin und wieder von meinen Fortschritten berichten können. ; )

Vor meiner Schwangerschaft vor gut 3 Jahren wog ich bei 1,70 m ca. 57 kg. Ich fühlte mich super mit diesem Gewicht und war mit meinem Körper ziemlich im Reinen. Klamottentechnisch konnte ich alles tragen, was ich wollte und habe mich auch im Freibad im Bikini noch ganz wohl gefühlt. Ich habe enge Tops und Oberteile geliebt und definitiv auch mehr Bein gezeigt. Beim Sitzen hat sich mir nie eine Wulst über die Hose geschoben und ich sah auch von hinten in engen Jeans sehr passabel aus. Wenn ich mich heute auf Fotos anschaue, dann sehe ich mich in einem anderen Licht. Was glaubt ihr wohl, warum es von meinem blauen Jumpsuit keine Fotos von hinten gibt??? : P Ich sag’s euch, dieses dünne Viskosejersey-Zeugs verzeiht einfach mal gaaar nichts!!! Um den Jumpsuit tatsächlich tragen zu können, muss erstmal ein ordentliches Shapinghöschen her, und zwar ein ganz großes und langes! Oder eben eine Diät…

Während meiner Schwangerschaft habe ich 22 kg zugenommen und somit an der 80 kg Marke gekratzt. Gut die Hälfte des zugenommenen Gewichts hatte ich schon kurze Zeit nach der Geburt meines Sohnes wieder runter, aber die andere schleppe ich seitdem mit mir rum. Ich wiege noch immer 67 kg. Für manch einen mag das nicht viel klingen, aber das ist definitiv nicht mein Wohlfühlgewicht – Schwangerschaft hin oder her. Ich finde mein Bäuchlein nicht schön und auch das üppiger gewordene Gesäß findet nicht mehr meine Zustimmung. Über meine strammeren Beine will ich dabei gar nicht erst reden. Na gut, mit den pralleren Brüsten kann ich gut leben! ; )

Daher habe ich mich dazu entschlossen, meinen überflüssigen Kilos den Kampf anzusagen – und zwar ein für alle Mal. Dabei setze ich auf Almased und Shred.

Tja, was ist denn nun dieses Almased? Es ist ein Pulver, welches aus Soja, Joghurt und Honig besteht. Almased ist 100 % Natur mit „hoher biologischer Wertigkeit“ und ohne künstliche Aromen, Süß- und Füllstoffe. So wird es zumindest auf der offiziellen Homepage vermarktet.

Wenn ihr von solchen Pulver-Abnehmvarianten nichts haltet, dann finde ich das absolut in Ordnung. Ich weiß selbst, dass es nicht die gesündeste Art und Weise ist an Gewicht zu verlieren. Aber ich habe auch keine Lust mich zu rechtfertigen, warum ich jetzt diese zunächst sehr radikal scheinende Variante der Gewichtsreduzierung wähle… Ich bin ja alt genug. ; )

Ich habe mich für das Programm „Bikini-Notfallplan“ entschieden, welches ich so lange ausdehnen kann, bis ich mein Wunschgewicht erreicht habe.

In der ersten Woche des Programms stehen 3 Shakes am Tag auf dem Plan. Ein Shake besteht in meinem Fall aus 70 g des Pulvers, 250 ml Wasser und 2 TL Rapsöl. Über den Tag verteilt darf ich noch zusätzlich 500 – 1.000 ml selbstgekochte Hühnerbrühe zu mir nehmen. Das war’s! Es wird tatsächlich nichts gegessen!!! Darüber hinaus muss ich auch sonst ganz viel trinken, aber ich werde mir nur Wasser und Tee erlauben. Schaffe ich das? Ich denke schon! Zumal sich in dieser ersten Woche die größten Erfolge zeigen sollten und ich dann bestimmt leichter am Ball bleibe.

Ab der 2. Woche ersetzt man dann einen der 3 Shakes durch eine normale Mahlzeit wie z. B. Salat und Gemüse mit Fisch oder Fleisch. Auf der Homepage von Almased werden wirklich tolle, kohlehydratarme Rezepte vorgestellt, von denen ich sicherlich fast alle nachkochen werde.

Außerdem möchte ich mich ab diesem Zeitpunkt auch dem sportlichen Aspekt meines Projekts widmen. Der Überschrift könnt ihr ja schon entnehmen, dass ich mir die DVD Shred – Schlank in 30 Tagen zugelegt habe… Aber dazu erzähle ich zu einem späteren Zeitpunkt mehr. Ich möchte euch heute nicht mit zu vielen Details quälen, deshalb werde ich zu gegebenem Anlass nochmal ausführlicher auf meinen Weg eingehen.

Soweit die Theorie… Bezüglich der Praxis und meinem Wohlbefinden werde ich euch natürlich auf dem Laufenden halten. Es wird sicherlich hart werden und ich werde mich öfters hinterfragen, ob mein Traum vom Wunschgewicht all die Entbehrungen wert ist. Wir werden sehen… Gestern habe ich auf jeden Fall schon mal ein paar Liter Gemüsesuppe zubereitet und mir Rapsöl angeschafft. Ich kann nur hoffen, dass mir das Pulver einiger Maßen schmeckt…

Habt ihr bereits Erfahrungen mit Almased gesammelt? Ich bin jedenfalls echt gespannt auf das, was mich in den nächsten Wochen erwarten wird… Und ihr seid dabei!

Alles Liebe und bis zum nächsten Mal!
Eure Lydia

 

Alle Verlinkungen auf die in diesem Blogpost genannten Produkte oder Online-Shops habe ich lediglich für euch als Inspiration und Hilfe gesetzt. Es sind keine Affiliate-Links. Ich werde von niemandem dafür bezahlt und habe auch keine Artikel kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen.

Das könnte dich auch interessieren

1 Comment

  • Reply Steffi

    Hallo Lydia,

    erst mal siehst Du super aus, das ist Jammern auf hohem Niveau!
    Aber natürlich hat jeder so seine „Wohlfühlzone“, geht mir genauso. Ich schleppe aktuell bei 1.66 auch 67kg mit mir rum, auch so 3-4 zu viel für meinen Geschmack.
    Almased und ähnlichen Pülverchen stehe ich zwiespältig gegenüber, einerseits hat der Lieblingsmann damit enorm abgenommen und schwört darauf, andererseits widerstrebt mir das hochverarbeitete Zeug (aber grundsätzlich bei allen Lebensmitteln).
    Mir schmeckt das auch nicht, einfach zu mehlig. Der Lieblingsmann trinkt es übrigens angerührt mit ungesüßter Sojamilch und Leinöl, was zwar ein paar Kalorien mehr hat, aber geschmacklich etwas besser wird. Ich habe mich mit der dm Version versucht, die schmeckt etwas besser, ist aber mit mehr Zucker auch nicht ganz so überzeugend.
    Da ich das Ganze nur sehr halbherzig gemacht habe, kann ich Dir selbst wenig Erfahrungsberichte mit auf den Weg geben, ich weiß aber, dass es funktioniert, wenn man sich damit anfreunden kann.
    Ich selbst habe für mich beschlossen, lieber mit mehr Bewegung und etwas bewussterem Essen die paar Pfunde anzugehen. Ich habe Zuckerhaltiges drastisch reduziert (unfassbar, was in so manchem, vermeintlich gesundem wie Müsli an Zucker steckt!), esse mehr Gemüse, Kerne, Nüsse und Obst und versuche, Kohlehydrate mehr über Vollkornprodukte abzudecken bzw. auch etwas zu reduzieren (auch hier schon im Selbstversuch festgestellt: ganz ohne geht gar nicht!). Ich bin einfach kein Diät-Typ 😉

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg und werde gespannt Deine „Reise“ verfolgen.
    Liebe Grüße
    Steffi

    3. August 2016 at 08:34
  • Schreibe einen Kommentar zu Steffi Cancel Reply